Biogranulate für Industriefolien und eine neue Produktklasse

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Sie sind ein Startpunkt für die Herstellung einer ganzen Palette neuartiger biobasierter Werkstoffe: Im Rahmen des BMBF-Projekts „EnzymaCell“ hat TECNARO gemeinsam mit Verbundpartnern thermoplastische Biofolien entwickelt. Durch die Neukombination der Ausgangsmaterialien entstand ein Material, das noch viele Optionen bietet.

Die in Ilsfeld ansässige TECNARO GmbH hat sich auf die Entwicklung und Herstellung innovativer Biowerkstoffe spezialisiert. Sie hat den als „flüssiges Holz“ bekannten Biokunststoff entwickelt, der aus dem Holzbestandteil Lignin und Naturfasern wie Hanf oder Flachs besteht. Mit Cellulose hat das Unternehmen einen weiteren Holz-Bestandteil im Visier, wobei die Cellulose auch aus anderen Pflanzen wie Baumwolle stammen kann. Im BMBF-geförderten Projekt „EnzymaCell“ entwickelte TECNARO mit weiteren Projektpartnern aus Forschung und Industrie thermoplastische, flexible Biofolien auf Basis von Cellulose. Dr. Dirk Schawaller leitet das Projekt bei TECNARO und erklärt, was die Biofolien so besonders macht: „Wir verwenden dafür neuartige Cellulose-basierte Materialien mit ganz bestimmten Eigenschaften, die für die gewünschte Elastizität und Transparenz der Produkte sorgen.“ Die Folien sollten für den Einsatz als Dekorfolie in Fahrzeug-Innenräumen sowie als Schutz- und Verpackungsfolien optimiert werden. Im Laufe des Projekts hat sich gezeigt, dass die von TECNARO entwickelten Granulate auch noch für andere Produkte und Anwendungen infrage kommen.

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