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Biomethan aus Algen – Diverse Artikel

http://www.energie-pflanzen.de/biogas/89-algen-als-biogassubstrat

Biogas aus dem Algenreaktor

Vor diesem Hintergrund sucht Wilhelm neue Konzepte. Die effiziente Photosynthese der Algen soll Sonnenlicht und CO2 direkt in die gewünschten Rohstoffe und nicht wie bislang in Biomasse umwandeln. Bei diesem Konzept werden die Algen wie kleine photosynthetische Produktionsunternehmen genutzt. Sie vermehren sich nicht mehr, sondern scheiden ein bestimmtes Stoffwechselprodukt aus, das sie mit Hilfe der Photosynthese herstellen. Dies soll in einem Teil des geplanten, neuen Reaktortyps passieren. Die erzeugten Stoffe müssen dann von diesem aeroben Algenreaktor in einen anaeroben Teil gelangen, in dem methanogene Mikroorganismen daraus Biogas produzieren, das nur noch aus Methan und Kohlendioxid besteht und frei von Beigasen wie Schwefelwasserstoff ist. Die Algen sind als Biofilm plaziert und müssen weder umgepumpt werden noch schwemmen sie von selbst aus, und nur die gewünschten Produkte lösen sich im Wasser. „Dabei werden die energetischen und die wirtschaftlichen Kosten drastisch in den Keller gehen“, so Wilhelm, denn der Aufwand sowohl für die Ernte, als auch die Aufbereitung des Biogases würde umgangen. Dies würde zu einem gewaltigen Effizienzsprung führen. Bisher ging jedoch die gesamte Entwicklung in Richtung Biomasse und Biomasseumwandlung, für das neue Konzept müßten alle Elemente neu entwickelt werden – ein kompletter Neustart, so Wilhelm. Das gilt beispielsweise auch für die Algen: Für eine solch spezifische Produktion müßte der Stoffwechsel gezielt verändert werden. „Dazu muß noch Grundlagenforschung betrieben werden“, so Wilhelm. Zunächst erhofft sich Wilhelm Steigerungen bei der Photosyntheseleistung, die mdann im zweistelligen Prozentbereich liegen könnte. Auch wird bei diesem Verfahren zur Methan-Produktion kaum noch Dünger benötigt, was die Energiebilanz weiter verbessert. Als Standort für die Bioreaktoren könnten Brachflächen und bereits versiegelte Areale dienen, auf denen die Reaktoren ähnlich Photovoltaikpaneelen plaziert werden. Wilhelms Vision für das Jahr 2021 ist eine Verzehnfachung der Energieausbeute pro Hektar verglichen mit der jetzigen Art der Biogasproduktion. Mehr dazu...

Mikroalgen Forschungsprojekte KIT Bioprocess Engineering

uni-hohenheim.de mikroalgen-teilprojekte

https://biooekonomie-bw.uni-hohenheim.de/mikroalgen-teilprojekte

Integrierte Nutzung von Mikroalgen für die Ernährung

Mikroalgen sind mikroskopisch kleine photosynthetische Lebewesen, die in Gewässern wie Seen, Flüssen und Meeren leben. Sie können pro Fläche bis zu fünfmal mehr Biomasse bilden als klassische Energiepflanzen, daher wird in vielen wissenschaftlichen Studien ihr Potential für die Herstellung von Energieträgern untersucht. Mehr dazu...

Bioökonomie: Plädoyer für eine nachhaltige, biobasierte Wirtschaft

https://www.biooekonomie-bw.de/de/fachbeitrag/aktuell/biooekonomie-plaedoyer-fuer-eine-nachhaltige-biobasierte-wirtschaft/

Erklärtes Ziel der beim „Global Forum for Food and Agriculture 2015“ versammelten Agrarminister aus der ganzen Welt ist es, in der Landwirtschaft biobasierte, nachhaltige Wertschöpfungsketten zu bedienen. Dabei soll die steigende Nachfrage nach Nahrung und nachwachsenden Rohstoffen für eine wachsende Weltbevölkerung befriedigt werden, ohne die Ernährungssicherheit zu gefährden. Wie aber sind die kommenden Herausforderungen zu meistern? Mehr dazu...

Wasserstoff aus Mikroalgen

https://www.kit.edu/kit/pi_2009_604.php

Aus Wasser gewonnener Wasserstoff (H2) gilt als umweltverträglicher Energieträger der Zukunft. Dabei hängt dessen künftiger Einsatz im Energiemix der Zukunft auch von der Entwicklung nachhaltiger Produktionsverfahren ab. Bestimmte einzellige Grünalgen und Cyanobakterien haben die Fähigkeit, aus Wasser mit Sonnenlicht Wasserstoff zu produzieren. KIT-Wissenschaftler arbeiten derzeit gemeinsam mit acht Partnern an der Entwicklung hocheffizienter Verfahren für die Gewinnung von Wasserstoff aus Mikroalgen. Das BMBF fördert das Projekt „HydroMicPro“ mit insgesamt 2,1 Millionen Euro. Mehr dazu...